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Nachteile von Fast Fashion

95 Kleidungsstücke besitzt durchschnittlich jede:r in Deutschland. Davon werden jedoch 10 Prozent selten bis nie getragen.

Dass wir regelmäßig Neues brauchen, soll uns durch ständig neue Kollektionen vermittelt werden. Die Preise sind in den Geschäften gering. Jedoch ist der Preis, welchen die Umwelt und andere Menschen dafür zahlen, deutlich höher.

Zahlreiche Studien warnen vor den Fast Fashion-Trends und den Folgen, sollten sie sich weiter so fortsetzen. Durch eine Untersuchung der britischen Ellen-MacArthur-Stiftung geht hervor, dass die gesamte Textilindustrie bis 2050 für ein Viertel des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes verantwortlich sein wird.

Was bedeutet es von Fast Fashion zusprechen?

Unter dem Begriff “Fast Fashion” versteht man ein Geschäftsmodell in der Bekleidungsindustrie. Hierbei werden die Kollektionen schnell und trendbezogen designt und zu niedrigen Preisen produziert und angeboten. Dieses Geschäftsmodell steht jedoch unter ökologischen, sozialen und ökonomischen Punkten in der Kritik.

In der Fast Fashionen werden jährlich bis zu 24 Kollektionen produziert. In der Ultra Fast Fashion sind das bis zu 4.500 neue Teile im Wochenrhythmus.

Die Modeindustrie

Die bei der Produktion von Kleidung ausgestoßenen Emissionen, sind nur ein Teil der schädlichen Folgen.

CO2-Ausstoß: Die Textilindustrie verursacht jährlich 1,2 Milliarden Tonnen CO2. Diese Menge ist somit höher als internationale Flüge und Kreuzfahrten zusammen. Die Modeindustrie als Teil der Textilbranche ist allein für fünf Prozent der globalen Emissionen verantwortlich. Grund hierfür sind die Gewinnung von Plastikfasern, der Weiterverarbeitung und den langen Transportwegen.

Mikroplastik: In der Modeindustrie ist Polyester das am häufigsten verwendete Material. Es gehört, wie Nylon und Acryl, zu den Plastikfasern. Durch das Waschen von Kleidung mit Plastikbestandteilen gelangen kleinste Partikel davon ins Wasser und später auch ins Meer. Über Nahrungsmittel gelangt Mikroplastik langfristig auch in unseren Körper.

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Wasserverbrauch: Der beliebteste Rohstoff bei den Verbraucher:innen für Kleidung ist weiterhin Baumwolle. Der Anbau verbraucht jedoch große Mengen an Wasser. Genaue Angaben hierfür schwanken zwischen 3,6 und 26,9 Kubikmeter Wasser pro Kilogramm Baumwolle.

Giftige Chemikalien: Beim Anbau von Baumwolle werden häufig auch Pestizide verwendet. Bei der Verarbeitung der Rohstoffe werden Chemikalien eingesetzt, welche dann ins Abwasser und manchmal auch direkt ins Meer gelangen. Diese Stoffe vergiften den Boden, führen zu Insektensterben und können die Gesundheit von Menschen in der Region schädigen.

Ausbeutung der Arbeiter:innen: In Anbau- und Verarbeitungsländern lebende Menschen leiden nicht nur unter der Zerstörung ihrer direkten Umwelt. Zwar werden durch Modezulieferer zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen, jedoch müssen die Menschen dort teils unter gefährlichen Bedingungen für einen minimalen Lohn arbeiten. Seit dem Unglück im Jahr 2013 in der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch, mit über 1.000 Todesopfern hat sich viel getan. Doch bis heute werden immer wieder Fälle von Kinderarbeit und sklavenähnlichen Verhältnissen in der Branche bekannt. 

Fakten

Die in Deutschland verkaufte Kleidung wird zu 90 Prozent aus dem Ausland importiert. Mehr als 50 Prozent davon kommen aus China, Indien, Bangladesch und der Türkei. Diese Länder stehen eher im Verruf, da ihnen nachgesagt wird, sie würden unter Menschen verachtenden Bedingungen produzieren und auf geringe Qualität setzen. In der Modeindustrie werden mehr als 60 Prozent Plastikfasern wie Polyester, Nylon oder Acryl verwendet, die Tendenz ist steigend.

Im Gegensatz zu der Fast Fashion gibt es noch die Slow Fashion. Der Hauptgedanke bei der Slow Fashion steht hinter einer stärkeren Wertschätzung von Kleidung. Die Slow Fashion steht im Gegensatz zur Fast Fashion für eine Entschleunigung der Modeindustrie. Es wird hierbei nicht auf ständig wechselnden Modetrends und günstige Produktionen gesetzt. Der Konsum soll gegenteilig verlangsamt und die Kleidung soll länger getragen werden. Das Hauptziel der Slow Fashion ist, bessere Bedingungen für Menschen und Natur zu schaffen.

Weitere Informationen zur Slow Fashion findest du hier

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Bei der Produktion und beim Verkauf unserer Produkte setzen wir sowohl auf soziale als auch ökologische Aspekte. Unsere Kollektionen stehen für nachhaltigen Kleidung. Sowohl unsere T-Shirts als auch unsere Hoodies werden CO2 neutral sowie aus hochwertiger Bio-Baumwolle hergestellt, fair produziert – und sind selbstverständlich vegan. Das unterstützt nicht nur KAVIs Vision der Nachhaltigkeit, sondern sorgt auch für ein angenehmes Tragegefühl. Nach der klimaneutralen Produktion und dem Versand nach Deutschland veredeln wir unsere T-Shirts und Hoodies mit einem Siebdruck.

Somit stehen wir mit unserem Unternehmen hinter dem Geschäftsmodell der "Slow Fashion".

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Quellen: Focus Online, "Schlimmer als Kreuzfahrten: Mode-Wahnsinn zerstört Umwelt - wie wir das ändern" Stand 16.04.2021; Minza will Sommer, "Zahlen, Fakten, Ziele - Was hat Mode mit Umweltschutz zu tun?" Stand 19.04.2020; Avocadostore, "Slow Fashion"

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