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Unverpackt-Läden

Lose Produkte im Sortiment, frei von Verpackungen und unnötigen Plastik, so kauft man in einem Unverpackt Laden ein.

Genau durch eine solche Umsetzung, sollen Lebensmittelabfälle und Verpackungsmüll vermieden werden. Seit circa 2010 gibt es dieses Konzept bereits schon. Der erste Original Unverpackt Laden in Deutschland eröffnete 2014 in Berlin. Mittlerweile gibt es in fast jeder Großstadt einen oder mehrerer dieser Läden.

Die Idee.

In verpackungsfreien Läden liegt der Fokus auf dem Angebot von unverpackten Lebensmitteln und Produkten. Lebensmittel und Produkte können teilweise aus, an der Wand hängenden Spendern entnommen werden. Das Verwenden von Mehrwegbehältern wird hierdurch zugänglicher gemacht. Der/Die Käufer:in hat die Möglichkeit eigene Mehrwegbehälter mit zu bringen. Die Produkte, welche selbst abgefüllt werden, können somit direkt in das eigene Behältnis gefüllt werden. Ziel hierbei ist, eine Überproduktion von Lebensmitteln entgegenzuwirken und Verpackungs- und Plastikmüll zu vermeiden. Durch das gezielte abfüllen der Produkte durch den/die Kund:in, soll dieser Überproduktion entgegengewirkt werden. Der/Die Kund:in kauft nur soviel wie er/sie auch benötigt.

Das Besondere.

Das Unternehmen Original Unverpackt gilt als erster „Zero Waste“ Shop in Deutschland. Zudem zählt er als Vorreiter in Sachen nachhaltigen Konsum.

Durch diese Art des Verkaufes, sollen mit Sicht in die Zukunft, Ressourcen gespart und Unmengen an Plastikmüll vermieden werden. Dadurch, dass der/die Kund:in seine/ihre Waren selbst wiegen und abfüllen muss, erlaubt dies ihm/ihr nur die benötigte Menge zu kaufen. So soll neben der Plastikreduzierung auch gegen die Lebensmittelverschwendung vorgegangen werden. Darüber hinaus verkaufen viele Unverpackt-Läden ausschließlich Bio-Waren und legen oft besonderen Wert auf regionale Produkte.

Die Zero-Waste Bewegung

Die Unverpackt-Läden verfolgen Ziele, welche sich dem Zero Waste Movement zuordnen lassen (wörtlich „Null-Abfall-Bewegung). Hierunter versteht man eine soziale Bewegung, die eine Neugestaltung von Produktionsweisen und dem Lebenszyklus von Ressourcen zugrunde liegen. Diese sind beispielsweise das Prinzip der “Cradle to Cradle”,welche für eine durchgängige und konsequente Kreislaufwirtschaft ist. Zudem beschreibt diese Prinzip einen Kreislauf “vom Ursprung zum Ursprung”. Der “Precycle-Ansatz” steht für die Abfallvermeidung, welche durch das Konzept der Unverpackt-Läden ausdrückt.

Wo?

In Deutschland existieren bereits eine Unzahl an Läden dieser Art. Schau doch einfach mal HIER vorbei und finde heraus, ob es in deiner Umgebung auch einen Unverpackt-Laden gibt.

Vision.

Der Verein Unverpackt e.V. verfolgt folgenden Vision bis zum Jahr 2025:

  1.     Auf Einweg-Verkaufsverpackungen aus Kunststoff sowie unnötige Verpackungen wird vollständig verzichtet*
  2.     Modelle der Wiederverwendung von Verpackungen ersetzen Einweg-Verpackungen immer dann, wenn die Wiederverwendung ökologisch vorteilhafter ist.
  3.     Sämtliche Verpackungen sind zu 100 % wiederverwendbar, recycelbar oder kompostierbar.
  4.     Auf Verpackungen (Primär-, Sekundär- und Tertiärverpackungen) aus fossilen Primärrohstoffen wird vollständig verzichtet.
  5.     Alle Verpackungen sind frei von gefährlichen Chemikalien.
  6.     Die Gesundheit, Sicherheit und Rechte aller beteiligten Menschen werden respektiert.
  7.     Es werden keine Verpackungen eingesetzt, deren Rohstoffe zur Entwaldung beitragen, die biologische Vielfalt gefährden, gentechnisch verändert wurden oder die Nutzung von Agrarflächen für Nahrungsmittel beeinträchtigen.

(Diese Angaben sind aus den Visionen der unverpackt e.V. Verband der Unverpackt-Läden zu entnehmen)

 

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Quellen: Wikipedia, "Unverpacktladen"; Unverpackt e.V., "Verpackungsvision 2025" Stand 15.02.2020; Utopia, "Unverpackt-Läden: Einkaufen ohne Verpackung" Stand 30.11.2020

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