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Armut hat viele Gesichter

Jeder hat eine eigene Definition von Armut. Häufig denkt man an arme Entwicklungsländer, wo Menschen ohne Strom in absoluter Armut leben und nicht mal Zugang zu sauberem (Trink-) Wasser haben. Dennoch gibt es viele verschiedene Formen von Armut. Auch in Deutschland ist das Problem leider sehr verbreitet und die Aufstiegschancen für Menschen, die in Armut leben, sinken kontinuierlich.

Als arm gilt ein Mensch, wenn er weniger als die Hälfte des Durchschnittseinkommens seines Landes zur Verfügung hat.

Hintergründe des Problems

Insbesondere in großen Städten ist das Problem leicht ersichtlich.

Es existieren mehrere Faktoren, die Armut verursachen: politische (schwaches Bildungssystem, Krieg), ökonomische (Kurzarbeit, Jobverlust) und gesellschaftliche (Diskriminierung) Faktoren.

Fast jeder Sechste in Deutschland lebte 2018 an der Armutsgrenze.

Armut in Deutschland

Besonders stark betroffen von der Armut in Deutschland sind Geringqualifizierte, Alleinerziehende und Migranten. Dennoch - abgesehen von Bildung oder Herkunft - kann eine Krankheit oder ein Unfall den Teufelskreis der Armut mit sich bringen.

Das heißt, dass eigentlich jeder in Not geraten und arm sowie wohnungslos werden kann.

Kinderarmut in Deutschland

Die Zahl der von Armut betroffenen Kindern und Jugendlichen steigt kontinuierlich. Jedes fünfte Kind in Deutschland wächst mittlerweile in Armut auf. Außerdem leben bundesweit tausende Minderjährige auf den Straßen.

In Deutschland leben 2,8 Millionen Kinder und Jugendlichen in Armut.

Kinder aus schwierigen Familienverhältnissen brauchen unsere Unterstützung. Denn neben den alltäglichen Schwierigkeiten wie Schamgefühlen wegen kaputter Kleidung oder anderen Dingen fehlen den Kindern Freizeitaktivitäten und Entwicklungsmöglichkeiten. Häufig müssen armutsgefährdete Kinder nicht nur Defizite, sondern auch Chancenungleichheit erleben, was auch im späteren Leben zu den weiteren Benachteiligungen führen kann.

Auswirkungen der Pandemie

Die Corona-Krise hat die ohnehin schlimme Situation verschärft. Die Arbeitslosenzahlen sind stark gestiegen, viele Menschen wurden in Kurzarbeit geschickt, Langzeitarbeitslose hatten noch geringere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Überdies müssen Geringverdiener ein vergleichsweise größeren Teil ihres Einkommens für Mundschutze und Desinfektionsmittel ausgeben.

Darüber hinaus hat die Pandemie die von Armut betroffenen Kinder stark beeinflusst, deren Alltag noch stärker beschränkt wurde: ohne Vereine und Sportaktivitäten, ohne optimale Ausstattung für Homeschooling und der lange Aufenthalt in kleinen Wohnungen. Überforderte Eltern sind in dieser Situation leider häufig auch keine große Hilfe.

Mögliche Lösungswege

Es ist äußerst wichtig zu betonen, dass Armut sowie Wohnungslosigkeit meistens einher mit einem Ausschluss aus der Gesellschaft gehen. Deswegen ist Armut ein gesellschaftliches Problem.
Allerdings ist die soziale Ausgrenzung die Mauer, die eigentlich jeder von uns zerstören kann. Denn jeder Mensch benötigt Aufmerksamkeit und Unterstützung: Ein Lächeln oder ein einfaches Gespräch und Verständnis, dass jeder Mensch ein Teil dieser Gesellschaft ist, unabhängig von seinem Beruf, seiner Herkunft oder sozialem Status.

Armut ist ein gesellschaftliches Problem

Auch soziale Projekte und gemeinnützige Organisationen leisten einen enormen Beitrag. So führt Care 4 Cologne 2-mal pro Woche Versorgungsgänge für Hilfsbedürftige durch und informiert über die ehrenamtliche Arbeit und soziale Angebote in und rund um Köln.

Die SOS-Kinderdörfer weltweit helfen weltweit Kindern in Not und leistet beeindruckende Sozialarbeit. Die SOS-Kinderdorf-Einrichtungen betreuen und begleiten weltweit an 724 Standorten in 137 Ländern in 554 Kinderdörfern und mehr als 2.500 weiteren Programmen derzeit rund 1,5 Millionen Menschen: Kinder, Jugendliche und Familien.

Nichtsdestotrotz muss Armut viel höheren politische Priorität haben, denn ohne angemessene soziale Konzepte kann man diese Herausforderung langfristig nicht meistern.
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Gegenseitige Unterstützung und Nächstenliebe gehören zu den wesentlichen Grundlagen des Lebens in einer modernen Gesellschaft. Ob ein enger Freund, Familienmitglied oder Unbekannter – Helfen macht glücklich und es liegt in unseren Händen die soziale Isolation von hilfsbedürftigen Menschen zu bekämpfen.

Einer für alle – alle für einen! #BecomePartOfTheChange
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Quellen: Datenreport 2021. Ein Sozialbericht für die Bundesrepublik Deutschland; Bertelsmann Stiftung – Factsheet: Kinderarmut in Deutschland

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