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Mesoamerikanisches Riff

Das Riffsystem erstreckt sich auf über 1.000 Kilometer länge vor den Küsten von Mexiko, Belize, Honduras und Guatemala.

Der Anstieg des Meeresspiegels, als Auswirkung des Klimawandels, stellt eine besondere Herausforderung für flache Küstenregionen dar. Zusätzlich entstehen durch die steigenden Meerestemperaturen und die zunehmende Versauerung der Meere eine Beeinträchtigung dieser. Aufgrund des Klimawandels entstehen auch häufiger intensive Stürme. Durch Starkwinde und Flutwellen entstehen hierdurch größere Zerstörungen unter Wasser und entlang der Küsten.

Unterwasserhotspot

Es leben bis zu 4.000 unterschiedliche Arten in dem Mesoamerikanischen Riff. Unter diesen Arten sind beispielsweise Meeresschildkröten, Seesterne, Krebse oder auch verschiedene Algenarten, aber auch Delfine, Walhaie und Mantarochen zählen zu Bewohnern des Riffs. Diese Arten sind abhängig von der komplexen Lebensgemeinschaft in diesem Riff. Diese Lebensgemeinschaft wird jedoch gefährdet.

Korallenbleiche

Die Korallenbleiche ist ein globales Phänomen. Weltweit sind bereits 50 Prozent der Korallenriffe abgestorben. Sollte diese Entwicklung nicht gestoppt werden, verlieren wir in den nächsten 30 Jahren 75 bis 100 Prozent aller Korallenriffe. Die bisher größte dokumentierte Korallenbleiche gab es von 2014 bis 2017. In diesem Zeitraum waren bis zu 70 Prozent aller Korallenriffe weltweit betroffen.

Es ist davon auszugehen, dass durch die voranschreitende Erderwärmung in den nächsten Jahrzehnten, zu häufigeren und schwereren Korallenbleichen kommen wird.

Wieso sind Korallen so wichtig?

Korallen gehören zu den ökologisch und kulturell wichtigsten Arten auf unserem Planeten.

Korallenriffe entstehen, indem sich Polypen an harte Oberflächen heften. Sie leben in Kolonien und scheiden Kalk aus. Aus diesem Kalk bildet sich das äußere Skelett der Koralle. Das Mesoamerikanische Riff besitzt vor Belize 66 Steinkorallen Arten.

Für viele Lebewesen stellen die kleinen Korallen-Polypen eine wichtige Nahrungsquelle dar. Somit sind sie die Grundlage eines der komplexesten Ökosysteme unserer Erde.

Der WWF und das Mesoamerikanische Riff

Um schlauer gegen die Auswirkungen des Klimawandels vorzugehen, arbeitet der WWF daran, die Anpassungsfähigkeiten von Küstengemeinden zu Stärken.

Hier entsteht eine Zusammenarbeit zwischen dem WWF mit den Künstenbewohner:innen und politischen Entscheidungsträgern. Mithilfe von wissenschaftlichen Methoden und Maßnahmen soll eine Anpassung an den Klimawandel erzeugt werden.

Wie soll dies umgesetzt werden?

Ökologische Risiken werden analysiert und Ökosystemdienstleistungen in den Plänen dargestellt. Diese Dienstleistungen können zum Beispiel Nutzen und Erträge für die Menschen aus der Fischerei sein. Auch der Tourismus kann hierbei beachtet werden. Durch diese Analysen und Darstellungen werden Anpassungsstrategien in Küstenentwicklungsplänen, Managementplänen für Meeresschutzgebiete integriert und umgesetzt werden.

Whale and Dolphin Conservation

Für den Schutz von Walen und Delfinen setzt sich die Whale and Dolphin Conservation ein. Die Organisation ist die größte gemeinnützige Organisation, welche sich ausschließlich für den Schutz der Wale und Delfine widmet, weltweit. Durch Kampagnen, politische Überzeugungsarbeit, Bildung, Beratung, Rettungs- und Schutzprojekten verteidigen sie Wale und Delfine gegen zahlreiche Gefahren, denen sie heutzutage ausgesetzt sind. 

Ziele der WDC:
  1. Delfinarien schließen
  2. Walfang stoppen
  3. Meere schützen
  4. Beifang beenden

 

Nach dem Great Barrier Riff in Australien, ist das Mesoamerikanische Riff das zweitgrößte Korallenriff der Welt.

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Viele Naturschutzorganisationen bieten Programme an, bei denen man helfen kann, Korallenriffe und die darin lebenden Arten zu schützen. Neben Strandsäuberungen werden auch Lehrgänge angeboten, um sein eigenes Wissen zu erweitern.

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Quellen: WWF, “Mesoamerikanisches Riff” Stand 19.03.2019; Volunteerworld, Projekte; Whale and Dolphin Conservation

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